Studie räumt mit Klischees auf
Laut einer Studie zum Freizeit- und Konsumverhalten von Spielern sind die Computerspieler nicht nur älter als gedacht sondern auch eine hochinteressante Zielgruppe für In-Game-Advertising.

Die Umfrage wurde von der Werbeagentur Jung von Matt, dem Hersteller Electronic Arts und dem Magazin “GEE heute” veröffentlicht und sie ist zu dem Ergebnis gekommen, daß sowohl die Video- als auch die Computerspiele zu einem Teil der Freizeitkultur breiter Bevölkerungsschichten geworden sind.

Die Freizeitspieler stellen mit 54 % die größte Gruppe der Computerspieler dar: sie spielen nur ab und zu, sind im Durchschnitt Mitte vierzig und Frauen und Männer sind bei dieser Gruppe gleich stark vertreten.

Die Gewohnheitsspieler entsprechen den 24 % der Befragten: sie sind um die 30 und haben schon als Kinder mit Atari und C64 gespielt. Es gibt ja auch die Strategiespieler (11 %) und die Fantasiespieler (6 %). Nur fünf Prozent der Befragten zählen zu den Intensivspielern: sie investieren die meiste Zeit in Spiele und pflegen soziale Kontakte fast nur über das Internet. Die meisten solcher Spieler sind männlich.